Fischtreppe bei der Krückau

Informationen über die Fischtreppe und die Krückau


Geschichtliches zur "Fischtreppe":

Durch das Aufstauen der Krückau, die den Rantzauer See speist, wird der Wasserstand geregelt.
In der Vergangenheit sorgte dieser Eingriff für Probleme bei der einheimischen Fischwelt. Ihr natürlicher Wanderweg wurde unterbrochen, da die wandernden Jungtiere den Höhenunterschied im Krückau Wehr nicht überwinden konnten. Ihr Lebenszyklus wurde unterbrochen und die Fortpflanzung war nicht länger gesichert.

Daher wurde 1981 die "Barmstedter Fischtreppe" mit neun Stufen am Stauwehr der Schlossinsel errichtet. Stufe für Stufe "erklimmen" die Fische nun ihren Weg der wichtigen Wanderung zum Meer. Nach der Rückkehrung von der Meerwanderung laichen die Fische an ihren Heimatbächen. 

Krückau:

Die Krückau ist ein Fluss, der in die Elbe mündet. Er speist den Rantzauer See und ist vom Fließgewässertyp her ein Marschengewässer.
Sie entsteht nahe Henstedt-Ulzburg im Kisdorfer Wohld durch den Zusammenfluss der beiden kleinen Bäche Flottbek und Moorbek und ist ungefähr 40 km lang. Auf ihrem Weg zur Mündung durchfließt sie die beiden Städte Barmstedt, wo sie die Schlossinsel und den Rantzauer See passiert, und Elmshorn. Dabei wird sie noch von anderen kleinen Bächen, u. a. Offenau gespeist. Sie fällt die künstlich angelegte Fischtreppe hinab. An der Mündung in Seestermühe existiert ein Sperrwerk, welches beiS turmflutgefahr geschlossen wird und Elmshorn und die Marschgemeinden schützt.


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