Fremdsprachenkenntnisse

 

09.11.2010

 

Jedem 10. Unternehmen gehen mangels Fremdsprachenkenntnisse Aufträge verloren.

 

Für KMU sind Sprachkenntnisse ein Wettbewerbsvorteil und erschließen Exportmärkte. Das hat eine Studie im Auftrag der Kommission der EU ermittelt. Die Untersuchung zeigt, dass ein klarer Zusammenhang besteht zwischen Fremdsprachenkenntnissen und Exporterfolgen. Die Ergebnisse der Untersuchung deuten allerdings darauf hin, dass die Realität viel komplexer ist, als die oft zitierte Ansicht, dass Englisch die Weltsprache schlechthin ist. In Osteuropa ist Russisch weit verbreitet (neben Deutsch und Polnisch). In weiten Gebieten Afrikas ist Französisch die Handelssprache und Ähnliches gilt für Spanisch in Lateinamerika.

 

Die Kommission stellt im Rahmen ihres Programms für lebenslanges Lernen jährlich 50 Mio. EUR zur Förderung von Sprachaktivitäten und -projekten bereit. Dass dieses Programm den Schwerpunkt auf Sprachen für Kleine und Mittelständische Unternehmen – KMU - legt, ist zum Teil das Ergebnis der Schlussfolgerungen einer Studie aus dem Jahr 2007, die die Auswirkungen mangelnder Fremdsprachenkenntnisse in den Unternehmen auf die europäische Wirtschaft untersuchte. In einer Umfrage unter annähernd 2000 Unternehmen antworteten 11 % der Befragten, dass ihnen aufgrund fehlender Sprachkenntnisse Aufträge – häufig in Millionenhöhe – entgangen seien.

 

Eine Kurzfassung der Studie ist veröffentlicht unter

http://ec.europa.eu/education/policies/lang/doc/elan_executive_summary_de.pdf


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