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Ihre Meinung ist mir wichtig
An dieser Stelle nimmt Wirtschaftsförderer Wolfgang Heins in unregelmäßigen Abständen Stellung zu aktuellen Themen und beschreibt dabei ausschließlich seine persönliche Sicht. Diese Form des Ausdrucks seiner Meinung soll zum Nachdenken und durchaus auch zur Diskussion anregen. Thema Biogasanlage oder „man versteht sich so leicht falsch, man muß nur wollen …“ Im Rahmen eines Pressekontaktes zum Thema „Errichtung einer Biogasanlage in Barmstedt“ hatte ich mir die Freiheit genommen, unter anderem auch darauf hinzuweisen, wie wichtig für Unternehmen und Investoren verläßliche politische Entscheidungen sind. Für unsere Region als Wirtschaftsstandort ist der Ruf einer wirtschaftsfreundlichen Stadt von immenser Bedeutung. Nun ist das nicht jedem wichtig. Nun ist auch nicht jeder meiner Meinung – wer würde das verlangen. Interessant ist aber die Tatsache, dass 95 % der Reaktionen auf meine „scharfe Kritik an der Politik“ durchaus auf Zustimmung trifft. Namhafte Vertreter aus Umland, Wirtschaft aber auch von Barmstedter Politikern stimmen mir zu und verstehen diese Haltung. Die verbleibenden 5 % sind allerdings nicht „amused“! Spricht man miteinander, wird aber schnell deutlich, dass einige gar nicht richtig gelesen haben. Da wird unterstellt, der Wirtschaftsförderer setze sich einseitig für die Interessen der Biogasanlagenbetreiber ein. Wer genauer hinschaut, sieht, dass das eindeutig nicht der Fall ist. Wieder andere wollen mir das Recht absprechen, mich überhaupt in dieser Form – und dann noch kritisch – zu äußern. Wirtschaftsförderung hat sich darum zu kümmern, dass die Rahmenbedingungen auf allen Ebenen für die Gewerbetreibenden, Firmen und Unternehmen für ein erfolgreiches Wirtschaften „stimmen“. Dazu gehört zum Beispiel neben einer sehr guten Infrastruktur unter anderem auch ein wirtschaftsfreundliches Klima: wer etwas neu schaffen, aufbauen will, wer investieren, sich vergrößern möchte, der fordert klare, schnelle und eindeutige Entscheidungsprozesse. Ein Unternehmer kann mit einem klaren „Nein“ leben – er weiß, woran er ist und braucht weder Zeit noch Geld in unsinnige Planungen zu investieren. Was er und auch andere Investoren allerdings nicht brauchen, sind langandauernde, für Außenstehende schwer nachvollziehbare Beratungsfolgen, zusätzliche Untersuchungen und Gutachten sowie weitere Forderungen, die erst im Laufe der Zeit vorgetragen werden. Das alles kostet eben Zeit und Geld – Dinge, die er naturgemäß lieber in realisierbare Projekte stecken möchte, als dass er am Ende eines Entscheidungsprozesses dann doch nur trotz entsprechenden Aufwandes ablehnende Argumente hört und mit einem Scheitern rechnen muß. Nur um für Verständnis für diese Erwartungen eines Unternehmers oder Investors zu werben, waren meine „kritischen“ Äußerungen gemeint. Nach meiner Auffassung muß ich so handeln – das ist Teil und Pflicht meiner Arbeit als Wirtschaftsförderer und damit Teil meines Selbstverständnisses! Dass ich mir durch diese Haltung nicht nur Freunde mache, muß ich dabei in Kauf nehmen. Als aus meiner Sicht sehr positive Reaktion auf diesen Zeitungsartikel konnte ich einen umfassenden Vortrag bei der FWB- und bei der CDU-Fraktion halten. Neben aktuellen Themen spreche ich dabei die Arbeit der Wirtschaftsförderung allgemein an – und stelle immer wieder fest, dass diese noch viel zu wenig bekannt ist. Information hierzu empfinde ich als Bringschuld meinerseits und bin stets gern bereit, darüber zu berichten. Andere suchen diese Information bzw. das Gespräch allerdings überhaupt nicht – und glauben dennoch mitreden zu können. Daher die Mißverständnisse? Oktober 2010 Was meinen Sie dazu? Bitte sagen Sie Ihre Meinung und schreiben Sie an w.heins@stadt-barmstedt.landsh.de Die Lage ist längst nicht mehr hoffnungslos! Vor fast genau einem Jahr hatte ich an dieser Stelle auf den für die gesamte Wirtschaft so wichtigen psychologischen Aspekt hingewiesen. Tenor war – übrigens gemeinsam mit Chefvolkswirtschaftlern namhafter Institute – dass die Krise nur so schlimm werden wird, wie man es zuläßt. Interessant in diesem Zusammenhang ein Statement der Kanadier vor bereits einigen Woche: dort erklärte die Zentralbank die Weltwirtschaftskrise kurzerhand für erledigt! Tatsächlich war die Stimmung und damit einhergehend die gesamtwirtschaftliche Situation drüben auf der anderen Seite des großen Teiches nie so gravierend, wie sie bei uns im guten alten Europa empfunden wurde. Mittlerweile merken auch bundesdeutsche Wirtschaftsexperten, dass es zumindest in einigen Branchen wieder deutlich besser läuft. So schreibt das Handelsblatt am 9. September: „Schneller als gedacht gelingt Deutschlands Konzernen die Ertragswende. Dank des kräftigeren Aufschwungs könnte die Bundesrepublik 2009 doch noch die Defizitquote des Maastricht-Vertrags einhalten. Im internationalen Vergleich wird Deutschland sogar zur neuen Wachstumslokomotive." Den Wachstumsschub im zweiten Halbjahr erklären Volkswirte vor allem mit der Erholung der Industrie. Die Auftragseingänge waren zuletzt fünfmal in Folge gestiegen. Auch der deutsche Export kommt weiter auf Touren. Amerika fällt diesmal als Lokomotive aus. Trotz hoher staatlicher Anschubhilfen kämpfen die Schlüsselbranchen Konsum und Industrie mit den Nachwehen der Wirtschaftskrise. Auch die regionalen Arbeitsmarktzahlen sind nach der Pressemitteilung der Agentur für Arbeit im Kreis Pinneberg deutlich besser als auf Bundesebene. Bleibt zu hoffen, dass dies alles den Menschen hier in der Region zugute kommt und weitere Belastungen möglichst gering ausfallen. Wie hieß es vor einem Jahr: „Fast alle wichtigen Prognosen sehen die Welt spätestens Ende 2009 wieder im Aufschwung. Sobald die Konjunktur wieder anzieht, geht es rasch aufwärts in Deutschland, denn zuallererst kaufen Investoren gute deutsche Ausrüstungsgüter, die wegen geringer Lohnstückkosten auch noch vergleichsweise günstig geworden seien. Selbst die tiefste Krise setze ein Gesetz nicht außer Kraft: nach jedem Abschwung komme in der Marktwirtschaft auch wieder ein Aufschwung." Na also! Bitte sagen Sie Ihre Meinung und schreiben Sie an w.heins@stadt-barmstedt.landsh.de Jetzt sind die Jugendlichen dran! Eine Binsenweisheit ist die Tatsache, dass viele jugendliche Schulabgänger eine Ausbildungsmöglichkeit suchen. In den letzten Jahren sind als Hilfestellung dazu viele Initiativen gestartet und Programme zur Förderung aufgelegt worden. Die Bundesagentur für Arbeit kann ebenso wie das Land Schleswig-Holstein auf entsprechende Chancen verweisen. Auch Barmstedt und die Region der umliegenden Gemeinden hat sich wiederholt für junge Menschen eingesetzt und versucht, mit einer örtlichen Initiative hilfreich beizutragen. Jetzt gilt es, liebe Schulabgänger, jetzt seid ihr am Zug! Schön, wenn ihr die Chancen, die nie so groß waren wie zur Zeit, nutzen könnt! Wer einen Ausbildungsplatz vor Ort sucht, dem kann geholfen werden. Vorausgesetzt, man kann sich entscheiden, weiss, was man will und kann, oder ist auch einmal bereit, zunächst einen anderen Beruf zu versuchen. Der weitere Lebensweg, das weitere Berufsleben läuft heute und in Zukunft ohnehin nicht mehr schmalspurig in einer Richtung! Aber wer bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung zusätzlich zum Schulabschluß vorweisen kann, hat schon etwas, was er vorzeigen und worauf er stolz sein kann! Dies ist für den weiteren Weg vielfach von großer Bedeutung, egal, ob man noch etwas anderes versucht oder sich vielleicht sogar noch weiterbilden möchte. Heute ändern sich die Dinge viel schneller, greifen Krisen tiefer, ist von den arbeitenden Menschen wesentlich mehr Flexibilität gefordert als in früheren Jahren. Man kann jungen Menschen nur raten, ihre Chancen zu nutzen, ihre Zeit nicht zu vertun, sich dabei hochmotiviert und leistungsbereit zu zeigen. Es ist bestimmt gut, sich in die Position desjenigen zu versetzen, von dem man etwas möchte – in diesem Fall in den Arbeitgeber, der den Ausbildungsplatz stellen soll. Was erwartet dieser wohl? Jeder Arbeitgeber wünscht sich gute Schüler mit ausreichenden Kenntnissen in den Grundfächern, er wünscht sich aber auch Auszubildende, die zeigen, dass sie interessiert, lernwillig und hochmotiviert sind, kurz, dass sie auch wollen! Ziel und Hoffnung des Ausbilders ist, dass seine Auszubildende ihre Zeit nutzen und die Ausbildung erfolgreich abschließen, so daß er stolz auf seine „Azubis" sein kann. Der Auszubildende will das gleich, auch er möchte seine Ausbildung möglichst gut abschließen und dabei ein gutes Ergebnis erzielen. Zu erreichen ist dies nur, wenn beide sich dessen immer wieder bewußt sind. Also, informiert euch, entscheidet euch und dann geht mit Schwung und voller Kraft euren Weg! Alles Gute weiterhin! Was meinen Sie dazu? Bitte sagen Sie Ihre Meinung und schreiben Sie an w.heins@stadt-barmstedt.landsh.de Trotz aller Krisen optimistisch in die Zukunft schauen! Erfolgreiche Wirtschaft hängt vielfach von Psychologie ab, hat ein bekannter Ökonom einmal gesagt. Angesichts fast täglicher Krisenmeldungen aus dem Finanzmarktbereich sind positive Ansichten fast nicht mehr angesagt. Umso schöner wenn einige Meinungen die Zukunft doch nicht ganz so dunkel zeichnen, sondern Mut machen. So ist in einem Artikel der Financial times Deutschland zu lesen, dass vieles dafür spricht, dass Deutschland mit einem „blauen Auge davon kommt – und vom nächsten Aufschwung profitiert." Zur Begründung werden folgende Argumente angeführt: Entspannung komme vor allem von der Preisfront. Dank rückläufiger Weltnachfrage und zögerlichem Handel fiel der Preis für ein Barrel Rohöl unter die 50 Dollar Marke. Auch der Preisanstieg bei den Rohstoffen, der von der Deutschen Industrie noch vor einem Jahr lautstark beklagt wurde, sei längst gebremst, die Rohstoffpreise befänden sich geradezu im freien Fall. Alle Prognosen gingen von einer deutlich nachlassenden Inflation aus. Unternehmen und Verbraucher gewännen so an Kaufkraft. Hinzu kämen die Zinssenkungen, bei den Hypothekenzinsen schon leicht spürbar. Der Immobilienmarkt würde mit leicht anziehender Nachfrage rechnen können. Außerdem hätte Deutschland im Vergleich mit anderen Industrienationen einige strukturelle Vorteile. Es sei vom Finanzsektor weniger abhängig als etwa Großbritannien oder die USA. Der deutsche industrielle Sektor mag unter der einbrechenden Exportnachfrage leiden. Verglichen mit den Finanzdienstleistern in aller Welt wirke er wie ein Fels in der Brandung. Auch die Arbeitsmarktreformen der letzten Zeit hätten Deutschland krisenfester gemacht. Im dritten Quartal des Jahres erreichte die Zahl der Erwerbstätigen mit 40,5 Millionen den höchsten Stand seit Beginn der Erhebung. Eine hohe Erwerbsquote hilft dem privaten Konsum, die dringend benötigte Inlandsnachfrage erhalte so wertvolle Impulse. Und wer mit hoher Erwerbstätigkeit in einen Abschwung gerät, kann auch rascher als andere wieder herauskommen. Fast alle wichtigen Prognosen sehen die Welt spätestens Ende 2009 wieder im Aufschwung. Sobald die Konjunktur wieder anzieht, geht es rasch aufwärts in Deutschland, denn zuallererst kaufen Investoren gute deutsche Ausrüstungsgüter, die wegen geringer Lohnstückkosten auch noch vergleichsweise günstig geworden seien. Selbst die tiefste Krise setze ein Gesetz nicht außer Kraft: nach jedem Abschwung komme in der Marktwirtschaft auch wieder ein Aufschwung. Bitte sagen Sie Ihre Meinung und schreiben Sie an w.heins@stadt-barmstedt.landsh.de „Der Anfang ist gemacht!“ Im Rahmen der Besuche bei den in Barmstedt ansässigen Unternehmen war immer wieder der Wunsch geäußert worden, die Kontakte zwischen den Vertretern der Parteien in Barmstedt und den Geschäftsleuten zu intensivieren. Vielen ist es ein Bedürfnis, mit denjenigen zu sprechen, die für die Situation der Geschäftsinhaber in der Innenstadt Mitverantwortung tragen, sei es durch Baumaßnahmen oder andere Entscheidungen, die letztlich auch das wirtschaftliche Leben in der Stadt berühren. Dazu wurde das erste Treffen „Wirtschaft trifft Politik“ ins Leben gerufen. Die erste Veranstaltung dieser Art – weitere werden folgen – wurde von der Stadt im Rathaus durchgeführt. Die Form dieser informellen und zwanglosen Treffen wird sich sicher ändern – der Grundgedanke eines Treffens mit der Möglichkeit, sich im Gespräch auszutauschen, wird aber sicher beibehalten. Interessant die Meinungen in der Veranstaltung: Da wird die Einrichtung der Wirtschaftsförderung in Barmstedt generell in Frage gestellt! Nun, abgesehen von der Tatsache, dass dies mit der Schaffung der Stelle im Rathaus offensichtlich von den Entscheidern anders gesehen worden ist, ist allein die Frage schon äußerst befremdlich. Viele Kommunen haben ähnliche Schritte bereits getan – warum wohl? In anderen Städten und Gemeinden wird dies vehement gefordert! Das „Ob“ zu diskutieren, ist müßig und völlig unangebracht. Im Gegenteil, jeder mit und in der Wirtschaft arbeitende Bürger kann doch eigentlich nur froh darüber sein, dass Ansprechpartner für diese und viele andere Fragen zur Verfügung stehen. Über das „wie“ kann sicher gestritten werden … Wenn man allerdings weiß, aus welcher Richtung und mit welchen Beweggründen solches vorgetragen wird, erklärt sich schon einiges! Interessant ist auch wieder die Reaktion außerhalb Barmstedts – viel Lob, Begeisterung und auch ein wenig Neid auf die Aktivitäten hier werden deutlich artikuliert. Voraussehbar schwierig werden würde das Bemühen, diese Veranstaltung aus den Wahlkampfbestrebungen der Parteien und Wählergruppen herauszuhalten. Dies war oberste Priorität, vielfacher Wunsch auch der Betroffenen und ist letztlich auch gelungen – wenn auch nicht ganz ohne kritische Anmerkungen! Für die Zukunft gilt es, derartige Treffen weiter zu fördern, Sachthemen, die die Wirtschaft interessieren, wirklich ernsthaft zu diskutieren und möglichst auch in die Entscheidungen der Stadtvertretung einfließen zu lassen. „Eine noch bessere Berücksichtigung unserer Interessen“ so formulierte ein Besucher den Wunsch der Gewerbetreibenden an die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung. Hier mehr Sensibilität zu entwickeln, das wird das Ziel der Zukunft sein. Was meinen Sie dazu? Bitte sagen Sie Ihre Meinung und schreiben Sie an w.heins@stadt-barmstedt.landsh.de „Baustelle Innenstadt“ Im Rahmen der Betreuung der vor Ort ansässigen Betriebe kommt stets auch die Themen „Baustellen am Kleinen Markt“ sowie in der „Reichenstraße“ zur Sprache. Die Gestaltung des Kleinen Marktes einschließlich der neuen Verbindungsstraße beim Kik-Markt ist aller Voraussicht nach der Schlussakkord der seit zwanzig Jahren laufenden Innenstadtsanierung. Die Maßnahmen, die die Stadt im Rahmen dieses Finanzierungssystems „Städtebauförderung“ durchführen konnte, basieren auf einer politischen Festlegung, dem von der seinerzeit zuständigen Stadtvertretung beschlossenen Rahmenplan. Dieser Plan hat als Satzung der Stadt auch heute noch Gültigkeit. Ziele dieser Planung sind grob beschrieben die Gestaltung der Kircheninsel und der Innenstadt sowie Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung. All diese von der Stadt angeschobenen Dinge sollen – und werden – die Attraktivität der Innenstadt verbessern und auf Dauer stärken. Natürlich sind während der Bauzeit selbst Beschwernisse und Beeinträchtigungen hinzunehmen! Dies ist unangenehm und sicher auch für einen gewissen Zeitraum finanziell spürbar. Und natürlich macht so manch einer seinen Ärger lautstark deutlich …. Neben heftiger Kritik – leider selten an die tatsächlich Verantwortlichen! – wird die Bautätigkeit vielfach als Ursache für Umsatzrückgang und Kundenschwund dargestellt. Ist dem wirklich so? Und – ist das klug, so zu argumentieren und dies lautstark nach außen zu tragen? Interessant ist der teilweise völlig unterschiedliche Umgang mit der nun einmal vorhandenen Baustellensituation. Offenbar haben einige die Initiative ergriffen und mit speziellen Angeboten und gezielt werbewirksamen Baustellenpreisen zumindest die Aufmerksamkeit der Kunden auf sich lenken können. Da wird durch Beilagezettel und besondere Flyer in den Anzeigenblättern auf Parkmöglichkeiten und Sonderangebote hingewiesen. Da werden bewusst Aktionen durchgeführt, die eventuellen Kaufentscheidungen der Kunden besonders zum gegenwärtigen Zeitpunkt durchaus entgegenkommen. Selbstkritisch bemerkte vor wenigen Tagen ein ansässiger Geschäftsinhaber, dass einige seiner Kollegen auch einmal die eigene Marketingstrategie überdenken sollten – so sei die Innengestaltung des Betriebes schon seit 10 Jahren unverändert, die Speisekarte längst veraltet, die Außendarstellung seit langer Zeit immer noch die gleiche. Kreativität und gekonntes Werben um den Kunden sei gefordert. Mancher müsse sich die Frage gefallen lassen, ob er mit seinem Angebot noch zeitgemäß sei. Interessant ist übrigens auch die Ansicht einiger Gäste aus anderen Städten, die Barmstedt selten oder doch zumindest unregelmäßig besuchen. Da wird dann Erstaunen und lobende Anerkennung ausgesprochen, für das, was die kleine Stadt in den letzten Jahren deutlich sichtbar positiv geschaffen hat. Da wird auch ein wenig Neid spürbar, wenn andere es seinerzeit nicht geschafft haben, in das Städtebauförderungsprogramm zu kommen und mit der 2/3-Hilfe von Bund und Land bauliche Maßnahmen voranzutreiben, die die Innenstadt so erscheinen lassen, wie sie sich heute bietet. Barmstedter selbst sehen offenbar nicht, was hier vor Ort wirklich geleistet worden ist. Es sind noch einige Monate, dann wir das Bauen in der Innenstadt beendet und auch die Reichenstraße neu gestaltet sein. „Wenn das Werk fertig ist, sollt ihr es loben!“ Warten wir doch einmal ab und betrachten möglichst unvoreingenommen das Ergebnis – ich meine, Barmstedt kann sich wirklich sehen lassen, braucht keinen Vergleich zu scheuen und ist für die Zukunft in der Innenstadt sehr gut aufgestellt! Was meinen Sie dazu? Bitte sagen Sie Ihre Meinung und schreiben Sie an w.heins@stadt-barmstedt.landsh.de Wirtschaftsförderung Mit der zum Jahreswechsel begonnenen Zusammenarbeit der Verwaltungen des Rathauses und der Amtsverwaltung Hörnerkirchen ist erstmalig die Stelle eines Wirtschaftsförderers offiziell eingerichtet worden. Für Barmstedt sind Aufgaben dieser Art bisher vom Bürgermeister – gelegentlich unter Hinzuziehung des Planungsamtes – mit erledigt worden. Obwohl die Neuorganisation durch die politischen Gremien offiziell beschlossen und damit auch die Position der Wirtschaftsförderung eindeutig legitimiert ist, werden gelegentlich Fragen nach dem Sinn einer solchen Arbeit laut. Genauer geht es um die Frage, was soll eine solche Stelle Wirtschaftsförderung in Barmstedt und Umgebung? Unbestritten sind Wirtschaft und Handel tragende Säulen unseres Staates. Die gesamt gesellschaftliche Bedeutung einer hochwertigen Ausbildung mit der Chance auf einen dauerhaften Arbeitsplatz in nicht allzu großer Entfernung vom Wohnort und damit verbunden die Möglichkeit, ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben zu führen, ist von großer Wichtigkeit und entspricht einem natürlichen Bedürfnis des modernen Menschen. Leider sind die Voraussetzungen dafür nicht ohne weiteres überall vorhanden – zu komplex sind mittlerweile die dazu notwendigen Rahmenbedingungen. Politik und Verwaltung sind kaum in der Lage, jederzeit und allerorts ausreichende und vor allem dauerhafte Steuerungsmechanismen vorzuhalten, um Arbeit und Brot für jedermann garantieren zu können. Die klassische Verwaltung setzt Schwerpunkte ihres Handelns auf das Einhalten von Regeln (Gesetze, Verordnungen usw.), setzt also um, was Politik an Zielen und Lösungen vorgibt. Für die Wirtschaft, für die Schaffung von Entfaltungsmöglichkeiten, Umsetzung neuer Geschäftsideen und anderes mehr, sind das allenfalls Rahmenbedingungen, die in der Realisierung überwiegend als Hemmnisse empfunden werden. Der Verwaltungsblick ist nun einmal auf Anpassung, auf Beachtung der Vorgaben gerichtet – es fehlte in der Vergangenheit vielfach der andere Blickwinkel, die Sichtweise der gewerblichen Belange, der wirtschaftlich handelnden und damit Arbeitsplätze und Wachstum schaffenden Unternehmen. Viele Kommunen – zugegebenermaßen in anderer Größenordnung – haben seit geraumer Zeit wirtschaftsfördernde Stellen geschaffen oder diese Aufgabe auf außerhalb der Verwaltung stehenden Einrichtungen übertragen. Ausgangspunkt war und ist stets die Überlegung, dass die Belange der bereits ansässigen Unternehmen sowie der möglicherweise an einer Ansiedlung interessierten Betriebe besser wahrgenommen und nach Kräften unterstützt werden müssen. Aus der Sicht dieser „Kunden“ ist das Angebot der klassischen Verwaltung nicht optimal, zumindest finden sie dort nicht die Gesprächspartner, die sich die Wirtschaft wünscht. Dies soll und wird in Barmstedt und Umgebung anders werden. Die bereits hier wirtschaftenden Unternehmen werden besucht, betreut und ihre Anliegen nach Möglichkeit unterstützt. An unserer Region interessierte Firmen werden aufgeschlossen und kompetent informiert und in ihren Wünschen wohlwollend begleitet. Ziel in dieser Anfangsphase der Wirtschaftsförderung in unserer Region ist neben einer realistischen Analyse des Potentials unseres Standortes zwischen den Autobahnachsen der A 7 und der A 23 – künftig auch der A 20 im Norden - der Aufbau eines Informationsnetzwerks mit und zu allen wichtigen Institutionen und Partnern sowie die Schaffung eines Beratungsangebotes als Vermittlung zwischen den Ideen und Wünschen der Unternehmen und den „Entscheidern“ in Verwaltung und Politik. Frühzeitige Beratung spart Kosten – Beratung und Unterstützung optimiert Verwaltungsverfahren – Wünsche und Ideen werden zu „unseren“ Anliegen. Erfolgreiche Arbeit braucht Vertrauen, kurze Entscheidungswege und politische Rückendeckung. Die hierzu erforderlichen Voraussetzungen gilt es in den nächsten Wochen zu schaffen und auf Dauer vorzuhalten. Was meinen Sie dazu? Bitte sagen Sie Ihre Meinung und schreiben Sie an w.heins@stadt-barmstedt.landsh.de Chancen der neuen Innenstadtgestaltung gilt es jetzt zu nutzen! Die Baustellen Reichenstraße und Kleiner Markt werden in kurzer Zeit mit Sitzbänken, Papierkörben und Pollern fertig eingerichtet sein. Diese Maßnahmen dürften nun aller Voraussicht nach die Endpunkte der Innenstadtgestaltung markieren. Damit ist der Innenbereich unserer Stadt modern und zukunftsfähig gestaltet. Aus der Sicht der Geschäftsinhaber und Gewerbetreibenden bietet sich Barmstedt damit als attraktiver Standort für Dienstleistung, Handel und Gewerbe. Die Kunden finden eine zeitgemäße und interessante „Location“ – jetzt gilt es, diese Situation zu nutzen! Keinesfalls darf man sich jetzt zurücklehnen und auf den starken Kundenzustrom warten. Barmstedt muß jetzt erst recht mit aller Kraft um Aufmerksamkeit werben. Dies kann der HGB nicht allein – dazu braucht er dringend eine breite Unterstützung aller am wirtschaftlichen Leben Interessierten. Zum entspannten Einkaufen ohne Parkprobleme und Parkgebühren? Natürlich nach Barmstedt. Zum gemütlichen Bummeln und/oder Shoppen in entspannter Atmosphäre? Natürlich in Barmstedt. Zum Kino oder Konzertbesuch – selbstverständlich in der liebenswerten Kleinstadt. Zum Besuch einer gepflegten Gastronomie mit qualtitativ hochwertigen Angeboten? Natürlich in Barmstedt. So müssen die Gedanken unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger ausgerichtet sein! In Stadt und Umland! Wie kann dies erreicht werden? Was gilt es zu tun? Zunächst einmal sollten wir alle positiv über unsere Stadt reden und dies auch weitertragen. Sicher gibt es immer etwas zu verbessern. Aber jeder einzelne kann dazu beitragen, dass sich die Begeisterung für diese liebenswerte Kleinstadt herum spricht. Wir sollten das Gute betonen und die Vorzüge Barmstedts herausstellen. Nichts wirkt so gut wie eine tolle Mund-zu-Mund-Propaganda. Außerdem könnten weitere außergewöhnliche Angebote wie z.B. attraktive Öffnungszeiten und gelegentlich verkaufsoffene Tage, spezielle jahreszeitliche Sonderaktionen und vieles mehr die Besucher und Kunden begeistern und überzeugen. Barmstedt steht in Konkurrenz mit den Einkaufsstädten in nächster Umgebung. Und diese hätten sich gern die Mittel gewünscht, um ihre Innenstädte attraktiv und zeitgemäß herzurichten. Lassen wir also jetzt nicht nach – es lohnt sich! Was meinen Sie dazu? Bitte sagen Sie Ihre Meinung und schreiben Sie an w.heins@stadt-barmstedt.landsh.de „Über den Tellerrand blicken – Kanadische Wochen in Barmstedt“ Ausgelöst durch die Kunstszene auf der Schloßinsel wird Barmstedt mit dem Thema Kanada in den kommenden Wochen auf sich aufmerksam machen. Faszinierende Landschaften, Natur pur, Weite, Großzügigkeit, Weltoffenheit – aber auch wirtschaftlich wachsende Boomtowns und vielversprechende Chancen für Interessierte des nordamerikanischen Marktes. Was hat das mit Barmstedt zu tun? Im Rahmen der Gesamtveranstaltung werden Vertreter der kanadischen Provinzen Ontario und British Columbia ihr Land vorstellen und besonders auch die Seiten der Wirtschaft und des Handels aufzeigen. Eine offene Gesellschaft, ein Schmelztiegel für Menschen unterschiedlichster Nationalität, ein aufstrebendes Land, dass seinen Weg geht. Können wir lernen? Sollten wir neugierig schauen auf das, was andere zu leisten, zu schaffen in der Lage sind? Der sogenannte Blick über den Tellerrand hat noch nie geschadet. Es ist spannend und hochinteressant, wie andere mit den Herausforderungen unserer Zeit umgehen. Und auch, wenn man nicht alles auf unsere Gegebenheiten übertragen kann, vielleicht ergibt sich doch der eine oder andere Denkanstoß. So gesehen befruchten derartige Veranstaltungen immer – nutzen wir diese Möglichkeiten! Außerdem – und dieser Faktor scheint mir von besonderer Bedeutung – ist die Tatsache nicht zu unterschätzen, dass allein durch diese Art der Veranstaltung der Name „Barmstedt“ und damit die Region bekannter wird und somit auch mehr Aufmerksamkeit erfährt. Und nichts ist wichtiger für einen an Wachstum und wirtschaftlichem Wohlstand interessierten Bereich als überhaupt wahrgenommen zu werden. Freuen wir uns auf die Veranstaltungen, nutzen wir die Vorträge, hören wir zu, lernen wir, öffnen wir uns, profitieren wir! Was meinen Sie dazu? Bitte sagen Sie Ihre Meinung und schreiben Sie an w.heins@stadt-barmstedt.landsh.de
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